{"id":7020,"date":"2026-02-18T12:11:57","date_gmt":"2026-02-18T12:11:57","guid":{"rendered":"https:\/\/egi.education\/?p=7020"},"modified":"2026-09-23T09:44:46","modified_gmt":"2026-09-23T09:44:46","slug":"nachhaltigkeit-braucht-einen-langen-atem-warum-wir-auf-langlebigen-beton-setzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/egi.education\/de\/nachhaltigkeit-braucht-einen-langen-atem-warum-wir-auf-langlebigen-beton-setzen\/","title":{"rendered":"Nachhaltigkeit braucht einen langen Atem: Warum wir auf langlebigen Beton setzen"},"content":{"rendered":"<p>Wie lange sollte ein Schulgeb\u00e4ude halten?<\/p>\n<p>Bei unserer Erweiterung in Oekolo (Kot\u2019olin) pr\u00e4gt diese Frage die Entscheidungen bis hin zu den kleinen Abstandhaltern aus M\u00f6rtel, die die Bewehrung an ihrem Platz halten. Wir bauen zwei Schulgeb\u00e4ude und eine Unterkunft. Unser Planungshorizont reicht jedoch weit \u00fcber das Bauprojekt hinaus. Unser Ziel ist eine langlebige Tragstruktur, die der Schule mindestens 60 Jahre dienen kann.<\/p>\n<p>Das ist ein Planungsziel, keine zertifizierte Lebensdauer. Mit sorgf\u00e4ltiger Ausf\u00fchrung und Unterhalt m\u00f6chten wir die M\u00f6glichkeit offenhalten, dass die Geb\u00e4ude sogar ein Jahrhundert oder l\u00e4nger genutzt werden k\u00f6nnen. Heute geht es darum, Entscheidungen zu treffen, die k\u00fcnftigen Generationen diese Chance geben.<\/p>\n<p>Mein beruflicher Hintergrund liegt im Bauzeichnen in der Schweiz. Dazu kommen vertiefte Kenntnisse \u00fcber das Verhalten von Tragwerken und die langj\u00e4hrige Zusammenarbeit mit Ingenieuren. Diese Erfahrungen haben meine Erwartungen gepr\u00e4gt. Auch pers\u00f6nlich f\u00e4llt es mir schwer, ein Geb\u00e4ude nur f\u00fcr die Jahre zu planen, in denen ich es selbst nutzen werde. Eine Schule sollte noch lange n\u00fctzlich sein, nachdem sich die Menschen zur\u00fcckgezogen haben, die sie aufgebaut haben.<\/p>\n<p>Diesen Anspruch im l\u00e4ndlichen Timor umzusetzen, verlangt viele Anpassungen. Materialien, Ger\u00e4te und Fachleistungen, die in der Schweiz selbstverst\u00e4ndlich bestellbar sind, lassen sich hier oft nur schwer oder zu unverh\u00e4ltnism\u00e4ssigen Kosten beschaffen. Die Herausforderung besteht darin, aus einer langfristigen Vorstellung einen Bauprozess zu machen, der unter diesen Bedingungen funktioniert.<\/p>\n<h2>Nachhaltigkeit muss weiterdenken<\/h2>\n<p data-pm-slice=\"1 1 []\">Beton verursacht eine erhebliche Umweltbelastung, insbesondere durch die Zementproduktion. Das geh\u00f6rt zu einer ehrlichen Betrachtung unserer Materialwahl. Aber genauso geh\u00f6rt die Frage dazu: Was passiert nach dem Bau?<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-6631\" src=\"https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_5049-1024x768.webp\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_5049-1024x768.webp 1024w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_5049-300x225.webp 300w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_5049-768x576.webp 768w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_5049-1536x1152.webp 1536w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_5049.webp 2000w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p data-pm-slice=\"1 1 []\">In unserem feuchten, tropischen Umfeld ist Langlebigkeit keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Feuchtigkeit, Termiten und andere holzzerst\u00f6rende Organismen k\u00f6nnen ungeeignete Materialien innerhalb kurzer Zeit unbrauchbar machen. Hinzu kommt ein Beschaffungsproblem: Nach unserer Erfahrung ist das lokale Angebot stark auf niedrige Anschaffungskosten ausgerichtet. Dauerhafte Qualit\u00e4t zu finden, erfordert viel Suche und manchmal Transporte von anderen Inseln.<\/p>\n<p>Wie stark die Lebensdauer ins Gewicht f\u00e4llt, zeigt ein einfaches Rechenbeispiel: Muss eine Holzkonstruktion alle f\u00fcnf bis zehn Jahre ersetzt werden, sind \u00fcber 60 Jahre sechs bis zw\u00f6lf Ausf\u00fchrungen n\u00f6tig, die erste eingeschlossen. Eine Betonkonstruktion, die tats\u00e4chlich 60 Jahre genutzt werden kann, m\u00fcsste in dieser Zeit nicht vollst\u00e4ndig ersetzt werden. Jeder Ersatz bedeutet erneut Material beschaffen, transportieren und verarbeiten. Bei einer Schule kommen Unterbrechungen des Betriebs hinzu.<\/p>\n<p>Das ist noch keine vollst\u00e4ndige \u00d6kobilanz. Aber es zeigt, warum der Baustoff mit der geringeren Umweltbelastung bei der Herstellung nicht automatisch \u00fcber die gesamte Nutzungsdauer die bessere Wahl ist. Genau diese Betrachtung des gesamten Lebenszyklus steht auch im Zentrum des <a href=\"https:\/\/www.unep.org\/resources\/report\/building-materials-and-climate-constructing-new-future\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">UNEP-Berichts \u00fcber Baumaterialien und Klima<\/a>.<\/p>\n<p>Holz ist dabei keineswegs gleich Holz. Auch in Indonesien gibt es ausgesprochen dauerhafte Arten. Doch je nach Holzart stellen sich Fragen zu Herkunft, Schutzstatus, verantwortungsvoller Bewirtschaftung, Preis und Transport. Eine lange Haltbarkeit allein macht auch einen solchen Baustoff noch nicht nachhaltig. Ebenso wenig gen\u00fcgt bei kurzlebigem Holz die Annahme, dass irgendwo wieder etwas nachw\u00e4chst.<\/p>\n<p>F\u00fcr unsere schwer ersetzbaren Bauteile gab deshalb die Kombination den Ausschlag: Dauerhaftigkeit, Verf\u00fcgbarkeit, Kosten und die M\u00f6glichkeit, die n\u00f6tige Qualit\u00e4t vor Ort herzustellen. Hier bietet Beton f\u00fcr unser Projekt erhebliche Vorteile. Unser Ziel sind mindestens 60 Jahre Nutzungsdauer, mit dem Potenzial f\u00fcr deutlich mehr. Erreichen l\u00e4sst sich das nur durch eine passende Mischung, sorgf\u00e4ltige Ausf\u00fchrung, Schutz der Bewehrung und Unterhalt.<\/p>\n<p>Unsere Entscheidung lautet deshalb nicht einfach \u00abBeton statt Holz\u00bb. Wir setzen Beton dort ein, wo seine Eigenschaften besonders wertvoll sind, und kombinieren ihn mit leichteren Konstruktionen dar\u00fcber, unter anderem aus Holz.<\/p>\n<h2 data-pm-slice=\"1 1 []\">Warum wir trotz seines Potenzials nicht mit Bambus bauen<\/h2>\n<p data-pm-slice=\"1 1 []\">Bambus haben wir ebenfalls ernsthaft gepr\u00fcft. Ich habe einen elft\u00e4gigen Intensivkurs bei Bamboo U besucht und dort viel \u00fcber den Baustoff und seine Verarbeitung gelernt. Das hat mir sein Potenzial gezeigt, aber auch, wie viel Wissen und Vorbereitung hinter einer langlebigen Bambuskonstruktion stecken.<\/p>\n<p data-pm-slice=\"1 1 []\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7045\" src=\"https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/bamboou.webp\" alt=\"\" width=\"1500\" height=\"1125\" srcset=\"https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/bamboou.webp 1500w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/bamboou-300x225.webp 300w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/bamboou-1024x768.webp 1024w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/bamboou-768x576.webp 768w\" sizes=\"(max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><\/p>\n<p>Es reicht nicht, Bambus zu ernten und daraus ein Geb\u00e4ude zusammenzusetzen. Auswahl, Ernte, Behandlung, Trocknung, Lagerung und Verarbeitung m\u00fcssen aufeinander abgestimmt sein. Dazu kommt der konstruktive Schutz: Grosse Dach\u00fcberst\u00e4nde und gut geplante Details sollen verhindern, dass tragende Teile immer wieder nass werden. An unserem windigen Standort ist seitlich eingetragener Regen dabei besonders relevant.<\/p>\n<p>F\u00fcr unser Projekt auf Timor stand uns keine entsprechend eingespielte Produktions- und Lieferkette zur Verf\u00fcgung. Wir h\u00e4tten einen grossen Teil davon selbst aufbauen und Menschen f\u00fcr die Verarbeitung finden oder ausbilden m\u00fcssen. Das w\u00e4re m\u00f6glich, h\u00e4tte aber erheblich mehr Zeit, Organisation und Geld beansprucht.<\/p>\n<p>Bei einem Projekt mit h\u00f6herem Budget kann sich dieser Aufwand lohnen. F\u00fcr unsere spendenfinanzierte Schule mussten wir ihn gegen andere Bed\u00fcrfnisse abw\u00e4gen. Auch lokal verbreitete Bauteile aus Palmenmaterial nutzen wir punktuell. F\u00fcr die langfristig tragende Basis unserer Geb\u00e4ude erf\u00fcllen sie unseren Anspruch jedoch nicht.<\/p>\n<p>Bambus bleibt f\u00fcr uns ein interessanter Baustoff. Unter unseren konkreten Bedingungen war sorgf\u00e4ltig hergestellter Beton f\u00fcr die dauerhafte Basis die wirtschaftlichere und verl\u00e4sslicher umsetzbare L\u00f6sung. Nachhaltigkeit bedeutet f\u00fcr uns auch, eine Bauweise zu w\u00e4hlen, deren Qualit\u00e4t wir vor Ort tats\u00e4chlich erreichen und langfristig erhalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Nicht jedes Bauteil braucht dieselbe Strategie<\/h2>\n<p>Eine Dacheindeckung zu ersetzen, ist etwas grundlegend anderes, als ein Fundament zu erneuern.<\/p>\n<p>Ein Dach l\u00e4sst sich kontrollieren, reparieren und irgendwann ersetzen. Sch\u00e4den an einem Fundament oder einem anderen schwer zug\u00e4nglichen Tragwerksteil k\u00f6nnen dagegen aufwendige und teure Eingriffe erfordern. Deshalb legen wir besonderen Wert auf die Dauerhaftigkeit der tragenden Basis.<\/p>\n<p>Weiter oben spielt das Gewicht eine zunehmend wichtige Rolle. Zus\u00e4tzlicher Beton bringt Lasten mit sich, die darunter aufgenommen und bei der erdbebengerechten Planung ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen. Eine durchgehend schwere Bauweise w\u00fcrde die Anforderungen an die Tragstruktur weiter erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Unser Ansatz verbindet deshalb eine dauerhafte Basis mit einer leichteren Konstruktion dar\u00fcber, unter anderem mit Dachtragwerken aus Holz. Vom Dach erwarten wir nicht, dass es ohne den Austausch einzelner Bestandteile genauso lange h\u00e4lt wie der Beton darunter. Bezahlbare und zugleich langlebige Dachmaterialien zu finden, ist bereits eine eigene Herausforderung.<\/p>\n<p>Diese Unterscheidung ist bewusst gew\u00e4hlt. Ein Geb\u00e4ude kann \u00fcber Generationen genutzt werden, w\u00e4hrend einzelne Bestandteile erneuert werden. Daf\u00fcr m\u00fcssen Zug\u00e4nglichkeit, Verbindungen und Austauschm\u00f6glichkeiten von Anfang an mitgedacht werden.<\/p>\n<h2>Warum wir uns so intensiv mit Beton besch\u00e4ftigen<\/h2>\n<p>Unsere Geb\u00e4ude verursachen keine Lasten wie ein Hochhaus. Wenn wir die Betonqualit\u00e4t verbessern, geht es uns deshalb in erster Linie um Dauerhaftigkeit.<\/p>\n<p>Wir wollen einen dichten Baustoff, durch den Wasser und sch\u00e4dliche Stoffe m\u00f6glichst schwer bis zur Bewehrung gelangen. Festigkeit ist wichtig. Eine m\u00f6glichst hohe Druckfestigkeit ist jedoch nicht das eigentliche Ziel.<\/p>\n<p>Eine praktische Schwierigkeit liegt im Verh\u00e4ltnis zwischen Wassergehalt und Verarbeitbarkeit. Mehr Wasser macht eine Mischung leichter verarbeitbar, kann aber die Qualit\u00e4t des erh\u00e4rteten Betons beeintr\u00e4chtigen. Weniger Wasser hilft ebenfalls nicht, wenn sich der Beton anschliessend kaum noch einbringen und verdichten l\u00e4sst. Mischungsverh\u00e4ltnis, Verarbeitung und Nachbehandlung m\u00fcssen zusammenpassen. <a href=\"https:\/\/www.cement.org\/cement-concrete\/applications-of-cement\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die American Cement Association erl\u00e4utert diese Zusammenh\u00e4nge hier.<\/a><\/p>\n<p>Genau darin steckt ein grosser Teil unserer Entwicklungsarbeit: eine Mischung zu finden, die unseren Anspruch an die Langlebigkeit unterst\u00fctzt und sich mit den verf\u00fcgbaren Materialien und Ger\u00e4ten zuverl\u00e4ssig herstellen l\u00e4sst.<\/p>\n<h2>Bevor Beton entsteht, werden Steine von Hand geschlagen<\/h2>\n<p>Die groben Steine f\u00fcr unseren Beton werden von Hand zerkleinert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-6676\" src=\"https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/preparation-oekolo-7-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/preparation-oekolo-7-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/preparation-oekolo-7-300x225.jpg 300w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/preparation-oekolo-7-768x576.jpg 768w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/preparation-oekolo-7.jpg 1500w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Nachbarn und andere Menschen aus der lokalen Bev\u00f6lkerung schlagen stundenlang mit H\u00e4mmern auf gr\u00f6ssere Steine, bis daraus die kleineren St\u00fccke f\u00fcr den Bau entstehen. Hinter jedem Haufen steckt anstrengende k\u00f6rperliche Arbeit.<\/p>\n<p>Ein Kubikmeter gew\u00f6hnlicher Beton wiegt ungef\u00e4hr 2,3 bis 2,4 Tonnen. Die von Hand zerkleinerten Steine machen neben Sand, Zement und Wasser nur einen Teil dieses Gewichts aus. Trotzdem verdeutlicht diese Gr\u00f6ssenordnung, wie viel Material bewegt werden muss. <a href=\"https:\/\/www.fhwa.dot.gov\/pavement\/pubs\/013683.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Quelle zur \u00fcblichen Dichte von Beton.<\/a><\/p>\n<p>Das Zerkleinern der Steine ist erst der Anfang. Die Materialien m\u00fcssen zum Mischplatz gebracht werden. Zement kommt in S\u00e4cken. Sand und Steine m\u00fcssen in den rotierenden Mischer geladen werden. Danach muss der fertige Beton noch transportiert, eingebracht und verdichtet werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-6670\" src=\"https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_4861-1024x768.webp\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_4861-1024x768.webp 1024w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_4861-300x225.webp 300w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_4861-768x576.webp 768w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_4861-1536x1152.webp 1536w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_4861.webp 2000w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Der Mischer mechanisiert einen einzigen Arbeitsschritt innerhalb einer viel l\u00e4ngeren Kette von Handarbeiten.<\/p>\n<p>So betrachtet bekommt ein sparsamer Materialeinsatz eine sehr konkrete Bedeutung. Jeder unn\u00f6tige Kubikmeter bedeutet zus\u00e4tzliche Steine, die zerschlagen, zus\u00e4tzliches Material, das bewegt, und zus\u00e4tzlichen Beton, der eingebaut werden muss. Bei einem vorzeitigen Ersatz w\u00fcrde sich ein grosser Teil dieser Arbeit wiederholen.<\/p>\n<p>Das beeinflusst auch, wie wir Verbesserungen beurteilen. Eine Methode, die auf dem Papier effizient aussieht, kann beim Transport oder bei der Montage einen Aufwand verursachen, den man aus der Ferne leicht untersch\u00e4tzt.<\/p>\n<h2>Die Rezeptur muss zur verf\u00fcgbaren Gesteinsk\u00f6rnung passen<\/h2>\n<p>Eine besonders hartn\u00e4ckige Herausforderung war die Abstufung der Gesteinsk\u00f6rnung, also die Kombination unterschiedlicher Korngr\u00f6ssen in der Mischung.<\/p>\n<p>Vor Ort erh\u00e4lt man \u00fcblicherweise Sand und ein Gemisch aus groben Steinen, in dem auch kleinere St\u00fccke enthalten sind. Nach Korngr\u00f6ssen getrenntes Material ist kaum verf\u00fcgbar. In der Stadt w\u00e4re es erh\u00e4ltlich, doch der Transport auf unsere Baustelle w\u00fcrde diese L\u00f6sung deutlich unwirtschaftlicher machen.<\/p>\n<p>Wir versuchten, das Material selbst nach Korngr\u00f6ssen zu sortieren. Das Prinzip war einfach. Es zuverl\u00e4ssig umzusetzen, war wesentlich aufwendiger.<\/p>\n<p>Trotzdem konnten wir eine gezieltere Kornabstufung erreichen und passten die Rezeptur in praktischen Versuchen an. Unser Ziel war eine gut verarbeitbare Mischung mit dem Material, das wir tats\u00e4chlich beschaffen konnten.<\/p>\n<p>Das ist wichtig, weil die Gesteinsk\u00f6rnung einen grossen Teil des Betonvolumens ausmacht. Eine passende Verteilung der Korngr\u00f6ssen hilft, den Zementleim effizient zu nutzen. Gleichzeitig braucht die Mischung gen\u00fcgend Zementleim und eine ausreichende Verarbeitbarkeit, damit sie fachgerecht eingebracht werden kann. <a href=\"https:\/\/www.cement.org\/cement-concrete\/applications-of-cement\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Quelle zu Mischungsverh\u00e4ltnissen und Gesteinsk\u00f6rnung.<\/a><\/p>\n<p>Dabei best\u00e4tigte sich eine wichtige Erkenntnis: Eine technisch \u00fcberzeugende Rezeptur bringt nur dann etwas, wenn ihre Bestandteile zuverl\u00e4ssig beschafft und im vorgesehenen Verh\u00e4ltnis gemischt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Dort investieren, wo sich die Verbesserung lohnt<\/h2>\n<p>Wir verglichen Betonzusatzmittel und Zusatzstoffe hinsichtlich ihrer Kosten und der m\u00f6glichen Qualit\u00e4tsverbesserung. Wir wollten herausfinden, welche Massnahmen mit unseren Mitteln einen sp\u00fcrbaren Unterschied machen.<\/p>\n<p>Die Zusammenarbeit mit Sika und der Zugang zu Produkten zu Grosshandelskonditionen halfen uns dabei.<\/p>\n<p>Ein PCE-basiertes Fliessmittel aus der Reihe Sika ViscoCrete wurde zu einem wichtigen Bestandteil unseres Konzepts. Solche Zusatzmittel erm\u00f6glichen gut verarbeitbaren Beton mit weniger Anmachwasser. Sie helfen damit, die Anforderungen an den Frischbeton und an den sp\u00e4ter erh\u00e4rteten Baustoff miteinander zu vereinbaren. <a href=\"https:\/\/www.sika.com\/dms\/getdocument.get\/b8befcbb-a2e3-4733-a22e-aa086753f64c\/glo-sika-viscocrete-technology.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sika beschreibt die Technologie hier.<\/a><\/p>\n<p>Unter unseren Bedingungen ergab sich damit ein besonders gutes Verh\u00e4ltnis zwischen Kosten und Nutzen.<\/p>\n<p>Auch Silikastaub haben wir getestet und bei den St\u00fctzen SikaFume MS 610 eingesetzt. In einer entsprechend abgestimmten Mischung kann Silikastaub die Porenstruktur des Betons verfeinern und seine Durchl\u00e4ssigkeit verringern. <a href=\"https:\/\/hkg.sika.com\/en\/construction\/tunnelling\/others\/sikafume-ms-610.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Produktinformationen zu SikaFume MS 610.<\/a><\/p>\n<p>Die St\u00fctzen eigneten sich gut daf\u00fcr: Sie sind der Witterung ausgesetzt, und ihr gesamtes Betonvolumen ist vergleichsweise klein. Die Mehrkosten blieben dadurch \u00fcberschaubar. Bei den wesentlich gr\u00f6sseren Betonmengen der Bodenplatten w\u00e4re derselbe Ansatz deutlich teurer gewesen.<\/p>\n<p>Diese Unterscheidung ist wichtig. Eine Verbesserung kann sich bei einzelnen Bauteilen lohnen, ohne \u00fcberall der sinnvollste Einsatz des Budgets zu sein.<\/p>\n<h2>Vier Zentimeter, die von kleinen Details abh\u00e4ngen<\/h2>\n<p>Eines der unscheinbarsten Teile auf unserer Baustelle erf\u00fcllt eine wichtige Aufgabe: der Abstandhalter f\u00fcr die Bewehrung.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-6619\" src=\"https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_4500-1024x768.webp\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_4500-1024x768.webp 1024w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_4500-300x225.webp 300w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_4500-768x576.webp 768w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_4500-1536x1152.webp 1536w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_4500.webp 2000w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Wir stellen diese Abstandhalter selbst aus M\u00f6rtel her. Sie werden in Formen gegossen, jeweils mit einem eingebetteten Bindedraht. Ihre Abmessungen stimmen wir auf unsere Bewehrung und die vorgesehene Beton\u00fcberdeckung ab.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-6622\" src=\"https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/629af93d-fd05-4144-a57e-594ccfad5510-1024x768.webp\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/629af93d-fd05-4144-a57e-594ccfad5510-1024x768.webp 1024w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/629af93d-fd05-4144-a57e-594ccfad5510-300x225.webp 300w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/629af93d-fd05-4144-a57e-594ccfad5510-768x576.webp 768w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/629af93d-fd05-4144-a57e-594ccfad5510-1536x1152.webp 1536w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/629af93d-fd05-4144-a57e-594ccfad5510.webp 2000w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Die geplante Beton\u00fcberdeckung betr\u00e4gt vier Zentimeter. Wir achten sorgf\u00e4ltig darauf, dass die Bewehrung w\u00e4hrend der Bauarbeiten in der vorgesehenen Position bleibt. Die Abstandhalter helfen, dieses Mass auch beim Einbringen des Betons einzuhalten.<\/p>\n<p>Die \u00dcberdeckung ist Teil des Schutzes f\u00fcr den Stahl. Wie wirksam sie ist, h\u00e4ngt auch von der Betonqualit\u00e4t und den Umwelteinfl\u00fcssen ab. Vier Zentimeter allein begr\u00fcnden noch keine bestimmte Lebensdauer.<\/p>\n<p>Dasselbe gilt f\u00fcr die Mischung. Auch eine sorgf\u00e4ltig entwickelte Rezeptur kann verrutschte Bewehrung, schlecht verdichtete Stellen oder eine unzureichende Nachbehandlung nicht ausgleichen. Deshalb verbinden wir die Aufmerksamkeit f\u00fcr solche Details mit sorgf\u00e4ltigem Verdichten und Feuchthalten des jungen Betons.<\/p>\n<p>Am fertigen Geb\u00e4ude sind diese Arbeiten kaum noch zu erkennen. Ihre Wirkung bleibt jedoch darin erhalten.<\/p>\n<h2>Feuchtigkeit aus dem Boden fernhalten<\/h2>\n<p>Unser Feuchtigkeitsschutz beginnt unterhalb der Bodenplatte. Dichter Beton ist ein Teil davon. Dazu kommen mehrere aufeinander abgestimmte Massnahmen im Unterbau.<\/p>\n<p>Die B\u00f6den liegen etwas \u00fcber dem umgebenden Gel\u00e4nde, wobei wir die H\u00f6he an die \u00f6rtlichen Verh\u00e4ltnisse anpassen. Eine umlaufende Fundamentmauer aus Bruchstein fasst die mineralische Auff\u00fcllung unter dem Boden ein. Innerhalb dieses Rahmens wird das Material in etwa 30 Zentimeter dicken Schichten mit einem Grabenstampfer verdichtet. So entsteht eine stabile Grundlage. Das gew\u00e4hlte k\u00f6rnige Material soll zugleich das kapillare Aufsteigen von Bodenfeuchtigkeit unterbrechen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-6625\" src=\"https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_5167-1024x768.webp\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_5167-1024x768.webp 1024w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_5167-300x225.webp 300w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_5167-768x576.webp 768w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_5167-1536x1152.webp 1536w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_5167.webp 2000w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Eine Sauberkeitsschicht aus Beton schafft dar\u00fcber eine ebene Fl\u00e4che. Darauf wird eine Polyethylenfolie verlegt, bevor die bewehrte Bodenplatte folgt. Diese PE-Folie bildet eine zus\u00e4tzliche Sperre gegen Feuchtigkeit von unten.<\/p>\n<p>Die Bodenplatte selbst wird als zusammenh\u00e4ngendes Bauteil betoniert. Gezielt angeordnete Sollrissfugen sollen steuern, wo sich die beim Schwinden erwarteten Risse bilden. So entsteht eine zusammenh\u00e4ngende Bodenkonstruktion mit bewusst festgelegten Fugen.<\/p>\n<p>Jede Massnahme erf\u00fcllt eine andere Aufgabe: Die erh\u00f6hte Lage schafft Abstand zum umgebenden Erdreich, die Verdichtung stabilisiert den Untergrund, die k\u00f6rnige Schicht begrenzt den kapillaren Feuchtigkeitstransport, und die Folie hemmt das Eindringen von Feuchtigkeit in die Bodenplatte. Zusammen mit der Betonqualit\u00e4t bilden diese Details unseren Ansatz, das Geb\u00e4ude von unten her trocken zu halten.<\/p>\n<h2>Vorfertigung verlagert die Herausforderung<\/h2>\n<p>Mit Betonfertigteilen besch\u00e4ftigten wir uns schon lange vor der aktuellen Erweiterung. Uns interessierte, ob sich durch wiederholbare Abl\u00e4ufe eine h\u00f6here Pr\u00e4zision und eine gleichm\u00e4ssigere Qualit\u00e4t erreichen lassen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-6628\" src=\"https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_4617-768x1024.webp\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_4617-768x1024.webp 768w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_4617-225x300.webp 225w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_4617-1152x1536.webp 1152w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_4617-1536x2048.webp 1536w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_4617-scaled.webp 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/p>\n<p>Inzwischen setzen wir die Vorfertigung ein. Unsere bisherigen Erfahrungen sind positiv.<\/p>\n<p>Wiederverwendbare Schalungen erm\u00f6glichen gleichbleibende Abmessungen und saubere, glatte Oberfl\u00e4chen. Durch die Wiederholung lassen sich die Herstellungsabl\u00e4ufe laufend verbessern. Bewehrung, Betonieren und Nachbehandlung k\u00f6nnen gezielt kontrolliert werden, bevor die Elemente eingebaut werden.<\/p>\n<p>Die Montage verlangt allerdings mehr, als das Wort \u00abvorgefertigt\u00bb vermuten l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Um die Elemente zu bewegen und zu positionieren, braucht es viele Menschen, Zeit und eine enge Begleitung. Pr\u00e4zision bei der Herstellung ersetzt nicht die Sorgfalt beim Zusammenbau. Ein Teil der Herausforderung verschiebt sich: Statt ein Bauteil an seinem endg\u00fcltigen Platz herzustellen, muss ein fertiges Element transportiert, ausgerichtet und verbunden werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-6634\" src=\"https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_5243-1024x768.webp\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_5243-1024x768.webp 1024w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_5243-300x225.webp 300w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_5243-768x576.webp 768w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_5243-1536x1152.webp 1536w, https:\/\/egi.education\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_5243.webp 2000w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Bisher \u00fcberwiegen f\u00fcr uns die Vorteile. In diese Einsch\u00e4tzung fliesst aber auch der Montageaufwand ein. Nur die Geschwindigkeit beim Betonieren zu vergleichen, w\u00fcrde ein unvollst\u00e4ndiges Bild ergeben.<\/p>\n<h2>Was wir hinterlassen<\/h2>\n<p>Die wichtigste Erkenntnis aus dieser Arbeit ist ein klareres Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, wo sich besonderer Aufwand lohnt.<\/p>\n<p>Wir investieren viel Sorgfalt in Bauteile, die sp\u00e4ter schwer zu reparieren sind. Zusatzstoffe setzen wir dort ein, wo ihr Nutzen die Kosten rechtfertigt. Wir passen die Mischungen an verf\u00fcgbare Materialien an und ber\u00fccksichtigen die Arbeit, die Herstellung, Transport und Montage erfordern. Oberhalb der dauerhaften Basis rechnen wir damit, dass gut zug\u00e4ngliche Bauteile irgendwann erneuert werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Unser Ziel von 60 Jahren gibt diesen Entscheidungen eine Richtung. Ob die Geb\u00e4ude tats\u00e4chlich so lange oder deutlich l\u00e4nger genutzt werden k\u00f6nnen, h\u00e4ngt von der Ausf\u00fchrung, den Umwelteinfl\u00fcssen, dem Unterhalt und der Nutzung ab.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine Schule bedeutet Langlebigkeit noch mehr als ein best\u00e4ndiges Tragwerk. K\u00fcnftige Teams sollen sich auf den Unterricht und die Weiterentwicklung der Schule konzentrieren k\u00f6nnen. Der Unterhalt der Geb\u00e4ude, die ihre Arbeit erm\u00f6glichen, soll dabei \u00fcberschaubar bleiben.<\/p>\n<p>Die Menschen, die heute Steine zerschlagen, investieren viel Kraft in diese Zukunft. Daf\u00fcr zu sorgen, dass ihre Arbeit lange Bestand hat, geh\u00f6rt zu unserer Verantwortung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr Generationen bauen: Wie Materialwahl, Betonqualit\u00e4t und Feuchtigkeitsschutz unsere Schulerweiterung pr\u00e4gen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6635,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[52],"tags":[],"class_list":["post-7020","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bau"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/egi.education\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7020","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/egi.education\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/egi.education\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/egi.education\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/egi.education\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7020"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/egi.education\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7020\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7048,"href":"https:\/\/egi.education\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7020\/revisions\/7048"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/egi.education\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6635"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/egi.education\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7020"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/egi.education\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7020"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/egi.education\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7020"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}